Leben auf der Raumstation

Alles schwebt: Astronautennahrung herstellen

Astronauten kochen in der ISS nicht, sondern haben fertige Nahrung bei sich, die bei Bedarf nur noch erwärmt wird oder wenn es eine Suppe ist, nur noch mit heißem Wasser versetzt wird. In einem abgegrenzten Areal von ca. 4m² liegen die Nahrungsmittel nicht auf einem Tisch sondern schweben, bzw. hängen an Federn in der Luft.
Versuche die Federn zu ergreifen und miteinander zu kombinieren: Kecks mit Schokocreme oder Kecks mit Ketchup.

«Mein Lieblingsnahrungsmittel, das ich mir diesmal bestellt habe, ist Käse. Hin und wieder schicken sie uns ein Stück Parmesan hoch - und das ist da oben wie Gold.»
Alexander Gerst, am 15. Februar 2018 bei einer PK im Quartier der US-Raumfahrtbehörde Nasa in Houston

Wie riecht es im Weltall?

In verschiedenen Gläsern befinden sich Materialien mit charakteristischen Gerüchen.
Finde heraus, welcher Duft dem Geruch des Alls am nächsten kommt.

Auf die Frage der «taz», wie man sich den Geruch des Alls, der an den Weltraumanzügen hängen bleibt, vorstellen muss: «Er ist ein wenig herb, eine Mischung aus Walnuss, der Bremsscheibe eines Motorrads und gerade zerklopften Steinen.»

Entdecke die Kontinente aus dem All

«Hallo Berlin! Von hier oben sieht man keine Grenzen!»
Alexander Gerst, am 9. November 2014, 25 Jahre nach dem Fall der Mauer, auf Twitter

Entdecke deinen Heimatort aus dem All

Auf einem Rechner mit Drucker kannst du mit Google Earth aus dem All deinen Heimatort bzw. Wohnort suchen und das Satellitenbild ausdrucken.

«Ich gebe es nicht gerne zu, aber es war wirklich einer der am schwierigsten zu entdeckenden Orte.»
Alexander Gerst, am 15. Februar 2018 bei einer PK im Quartier der US-Raumfahrtbehörde Nasa in Houston zur Herausforderung, seinen Heimatort Künzelsau von der ISS aus zu erspähen

Was würdest du bei einem Langzeitflug im All vermissen?

Alexander Gerst vermisste den Regen auf seiner ersten Mission 2014. Was würdest du vermissen, wenn du per Flug 6 Monate unterwegs wärst. Mal es auf!

«Letzte Nacht gewaltiges Gewitter über Baikonur, unzählige Blitze in den Wolken über mir. Stand 2 Stunden lang draußen; habe beobachtet wie es über die dunkle Steppe zieht, Richtung Startplattform. Vielleicht letzter Regen für 1/2 Jahr. Werde diesen Planeten vermissen»
Alexander Gerst, am 2. Juni 2018 auf Twitter

Wir bauen eine Haus auf dem Mond!

Bastele mit! Die Lebendbedingungen für Menschen auf dem Mond sind lebensfeindlich und damit alles andere als einladend. 80 bis 90 Prozent seiner Zeit verbringt der Mensch auf der Erde in Gebäuden. Wie der Mensch hier bauen muss, ist bekannt. Die Frage ist: Wie kann man das übertragen auf die Lebensbedingungen die auf dem Mond herrschen? Der Mond gilt als "Sprungbrett" auf dem Weg zum Mars und ist für eine bemannte Mars-Mission das ideale "technologische Testfeld", Was dort funktioniere, könnte auch auf dem weit ferneren Mars klappen. (Wörner, https://www.n-tv.de/wissen/Ein-Haus-auf-dem-Mond-article297057.html)

«Habe einen alten Freund getroffen, zwischen uns war nichts als eine dünne Scheibe Glas und 384 000 km Vakuum.»
Alexander Gerst, am 14. Juli 2014 auf Facebook zu einem Foto des Mondes

ISS-Außeneinsatz

Sei beim ISS-Rundgang mit virtual reality-Brille am Stand des DLR_School_Lab Berlin dabei!
„Mit einer VR-Brille ausgestattet kann man hier sogar die Internationale Raumstation ISS besuchen: Mit den Steuerelementen in der Hand bewegt man sich durch die einzelnen Module und kann sogar nach Öffnen der Ausstiegsluke einen Spacewalk unternehmen und um die Station schweben – mit einem geradezu atemberaubenden Ausblick auf die Erde, die wirklich 400 Kilometer tief unter den eigenen Füßen zu sein scheint.“

«Um zu erkennen, dass Menschen im All leben können, musste ich ein halbes Jahr hier oben verbringen. Um zu erkennen, wie schön die Erde ist, brauchte ich eine Minute. Um zu erkennen, wie zerbrechlich unser kleiner blauer Planet ist, brauchte ich nur einen Augenblick.»
Alexander Gerst, Tweets am 8. November 2014, einen Tag vor seiner Rückkehr

Werde ein Planetenjäger

Campagames spielt mit den jungen Besuchern das Spiel „Planetenjäger“ (Mission zu Planeten unseres Sonnensystems) und stellt das neue ISS-Spiel vor.

«Am Horizont. Mond und Mars in einem Foto. Diese beiden Weggefährten von uns sind die unentdeckten Kontinente unserer Zeit. Sie sind in unserer Reichweite. Wie würde es sich wohl anfühlen, auf ihrer Oberfläche zu stehen und zurück zur Erde zu schauen?» #Horizons
Alexander Gerst, am 2. August 2018 auf Twitter